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Fachinformationen | 03.11.2016

Wie Steuerberatungskanzleien Honorare sichern und liquide bleiben

Liquidität gehört zu den wesentlichen Grundlagen eines jeden Unternehmens, vor allem aber auch von Steuerberatungskanzleien, denn „geordnete wirtschaftliche Verhältnisse“ sind die Voraussetzung für die Zulassung zur Steuerberaterschaft; Vermögensverfall hat den Widerruf der Bestellung zur Folge (§ 46 Abs. 2 Nr. 4 StBerG).

Die Liquidität hängt entscheidend auch vom Zahlungsverhalten der Auftraggeber und vom Forderungsmanagement der Steuerberatungskanzleien ab.

Als Dienstleister sind Steuerberater grundsätzlich zur Vorleistung verpflichtet, können ihr Honorar also erst nach Leistung der Dienste einfordern. Um ihre Dienstleistung erbringen zu können, sind aber laufende Aufwendungen zu tätigen, z.B. Betriebskosten. Dazu zählen insbesondere Personal-, Raum- und EDV-Kosten; sie müssen monatlich gedeckt werden.

Hinzu kommt, dass diese Kosten über die Monate deutlich schwanken können, z.B. werden zu Jahresbeginn regelmäßig Versicherungsbeiträge (Berufshaftpflicht, Kfz-Haftpflicht etc.), Kammerbeiträge usw. fällig, so dass sich hier ein erhöhter Liquiditätsbedarf ergibt. Im Hinblick auf die ständigen Änderungen des Steuerrechts entstehen noch Fortbildungskosten, die mit Blick auf die Jahressteuergesetze verstärkt gegen Jahresende anfallen; zu einer Zeit also, in der vielfach auch Weihnachtsgeld zu zahlen ist.

Nun lassen sich die Ausgaben trefflich in einem Finanzplan darstellen und planen, weniger jedoch die Einnahmen, da diese davon abhängen, dass die Leistung erbracht und das Honorar zeitnah gezahlt wird. Auf die Leistungserbringung kann der Steuerberater noch in gewissem Umfang Einfluss nehmen (sofern der Auftraggeber ihm alle für die Auftragserledigung notwendigen Unterlagen zeitnah und vollständig zur Verfügung gestellt hat), auf das Zahlungsverhalten der Auftraggeber jedoch nur bedingt. Insoweit kommt es u.a. auch darauf an, wie gut sein Forderungsmanagement funktioniert. Es liegt auf der Hand, dass gerade bei kleineren Kanzleien Forderungsausfälle schnell zu Liquiditätskrisen führen können.


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