Muss der Weihnachtsmann ein Gewerbe anmelden?

Wer sich dieser Tage als Nikolaus, Weihnachtsmann oder Engel engagiert, sollte auch an die Steuern denken.

Der (studentisch) angestellte Weihnachtsmann, darf sich über die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro freuen. Wer den Job selbständig ausübt, muss ein paar Dinge beachten.

Der Kapitaleinsatz für Mantel, Stiefel, Bart und Buch ist gering und besondere Fachkenntnisse sind auch nicht erforderlich. Ein einfaches „Ho-Ho-Ho“ kriegt wohl beinahe jeder hin. Die Tätigkeit des Weihnachtsmanns entspricht keinem der Katalogberufe des § 18 EStG.
Eine Darbietung oder eine eigenschöpferische Tätigkeit liegen auch nicht vor - somit ist der verkleidete Weihnachtsmann auch kein Künstler, sondern Gewerbetreibender. Der Weihnachtsmann braucht also eine Gewerbeanmeldung.

Auf Grund der zeitlich sehr begrenzten Saison, könnten Weihnachtsmann, Engel & Co aber von der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmerregelung profitieren. Hiernach wird die Umsatzsteuer nicht erhoben, wenn der Gesamtumsatz im Vorjahr 22.000 Euro nicht überschritten hat.

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