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Fachinformationen | 25.06.2019

Die Zeit läuft: Umsetzung der Melderichtlinie für grenzüberschreitende Steuergestaltungen – die praktischen Unsicherheiten potenzieren sich

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Es hat sich mittlerweile in der Praxis herumgesprochen, dass die EU-Melderichtlinie (Richtlinie (EU) 2018/822 – „DAC 6“) zur Anzeigepflicht von grenzüberschreitenden Steuergestaltungen bereits seit dem 25.6.2018 gewisse Dokumentationsobliegenheiten für eine Berichtspflicht zum 31.8.2020 erfordert. Der polnische Gesetzgeber etwa hat die Berichtspflichten bereits ab dem 1.1.2019 scharf geschaltet. Die teilweise sehr drakonischen Strafen und der erweiterte Anwendungsbereich haben dazu geführt, dass in Polen im Zweifel „alles“ berichtet wird und Unternehmen überlegen, ob sie nicht ihr Engagement zurückfahren bzw. ganz unterlassen. Insbesondere das Erfordernis, dass der Berater (nicht nur die Beratungsfirma) persönlich gemeldet werden muss und eine Unterschrift leisten muss, führt in der Beraterschaft zu einer tiefen Verunsicherung.

Lesen Sie hierzu mehr im NWB Experten-Blog-Beitrag von Prof. Dr. Jur. Klaus von Brocke, Autor des Praxiskommentars: Anzeigepflichten für grenzüberschreitende Steuergestaltungen.

 

 

 

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