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Fachinformationen | 14.02.2020

Rückstellungsreport 2019 – Darstellung ausgewählter Rückstellungssachverhalte

Rückstellung, Taschenrechner, Geld, Rückstellungsreport

Auch im vergangenen Jahr haben Streitfälle um die Grundsätze der Bildung von Rückstellungen in Handels- und Steuerbilanz den BFH und diverse Finanzgerichte beschäftigt. Der breite Strom an Fallmaterial, der in Betriebsprüfungen Streit entfacht und vor die Finanzgerichte getragen wird, scheint nicht zu versiegen. Unsere Autoren, Prof. Dr. Peter Oser und Dr. Holger Wirtz, stellen ausgewählte Rückstellungssachverhalte des Jahres 2019 vor und geben Handlungsempfehlungen für Aufsteller, Prüfer und Berater. In alphabetischer Reihenfolge werden Themen von „Aufbewahrungspflicht für Mandantenunterlagen“ über „Nachteilsausgleich bei Altersteilzeitvereinbarungen“ und „Pensionsrückstellungen“ bis hin zu „Umsatzsteuer-Nachzahlungen nach einer Betriebsprüfung“ behandelt.

Im Jahr 2019 hatte der BFH u. a. mit seinen Entscheidungen zur „Aufbewahrung von Mandantenunterlagen“ und zur „Bilanzierung von Umtauschanleihen“ seine umfangreiche Rechtsprechung zu Rückstellungen fortentwickelt. Mit Spannung abzuwarten bleiben insbesondere seine Revisionsentscheidungen zu den Urteilen des FG Münster zur „Baustellenauflösung“ (eigenbetriebliches Interesse) sowie des Thüringer FG zu „Bonuspunktesystemen“ (wirtschaftliche Verursachung).

Zwei anhängige Revisionsverfahren zur möglichen Begrenzung des steuerlichen Wertansatzes sonstiger Rückstellungen auf niedrigere Handelsbilanzwerte berühren die Reichweite des Maßgeblichkeitsgrundsatzes. Bei der Rechtsprechung zum Passivierungsverbot für bedingt rückzahlbare Verpflichtungen (§ 5 Abs. 2a EStG) stellt sich zunehmend die Frage, ob es sich dabei auch um einen handelsrechtlichen GoB handelt.

Inzwischen macht sich auch bei mittelbaren Pensionsverpflichtungen die anhaltende „Zinsschmelze“ bemerkbar. Vor dem Hintergrund der massiven Probleme vieler Pensionskassen, die in Kürzungen von Leistungen münden, sind hier Zweifelsfragen zur Reichweite des Passivierungswahlrechts für mittelbare Verpflichtungen (Art. 28 EGHGB) auf dem Vormarsch.

Zu vielen behandelten Aspekten finden Sie als Nutzer der NWB Datenbank zahlreiche weitere Informationen, z. B. zu den Themen

  • „Aufbewahrungspflicht für Mandantenunterlagen“ den Beitrag von Kolbe, StuB 2019 S. 812 NWB OAAAH-33168,
  • „bedingt rückzahlbare Filmförderdarlehen“ den Beitrag von Prinz, StuB 2019 S. 884 NWB BAAAH-36204,
  • „Begrenzung des steuerlichen Wertansatzes auf den niedrigeren Handelsbilanzwert“ den Beitrag von Marx, StuB 2019 S. 885 NWB HAAAH-36202.

Die NWB Datenbank bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich kompakt in ein Thema einzuarbeiten, so z. B. durch Grundlagen- und infoCenter-Beiträge, wie im infoCenter-Beitrag von Hänsch zu den Grundlagen zur Bilanzierung von Rückstellungen NWB EAAAD-82019.

Für eine umfassende Behandlung des Themas Rückstellungen sei auch auf die Kommentierung § 249 HGB von Hoffmann/Lüdenbach im NWB Kommentar Bilanzierung verwiesen.

Testen Sie NWB Unternehmenssteuern und Bilanzen – StuB vier Wochen kostenlos und lesen Sie den vollständigen Aufsatz unsere Autoren, Prof. Dr. Peter Oser und Dr. Holger Wirtz in der Datenbank unter NWB PAAAH-39374

Rückstellung, Bilanzierung, Rückstellungsreport

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