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Fachinformationen | 22.03.2017

Über die Integration von Nachhaltigkeit

Integration von Nachhaltigkeit
Psychiater und Ökonom Stefan Brunnhuber beschreibt in seinem Buch „Die Kunst der Transformation“ das Spannungsfeld zwischen ökonomischen und sozioökonomischen Mechanismen.

Er ist der Ansicht, dass in Unternehmen für das Gelingen von Transformationsprozessen für mehr Nachhaltigkeit insbesondere die Verhaltensebene relevant ist. Das individuelle und kollektive Verhalten, wie mit Zielen umgegangen wird, ist elementar. Einerseits muss die Politik Rahmenbedingungen setzen, um nachhaltiges Wirtschaften in Unternehmen zu fördern. Andererseits muss die Bevölkerung bereit sein, die damit verbundenen Veränderungen zu tragen. Mit der CSR-Berichtspflicht ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan. CSR-Programme werden aus der freiwilligen Verantwortung genommen und als Instrument der politischen Steuerung eingesetzt. Die Politik sollte allerdings aufpassen, dass mit der Berichtspflicht keine wirkungslose Bürokratie geschaffen wird, sondern Unternehmer und Endverbraucher so sensibilisiert werden, dass eine neue soziale Praxis geschaffen wird. „Business as usual“ ist häufig der leichtere Weg, da Prozesse bekannt und eingespielt sind. Das Thema Nachhaltigkeit wird in der Regel als besonders komplex wahrgenommen, was ein Hemmnis unseres Denkens und Handelns darstellt. Allerdings können wir uns in unserem heutigen Zeitalter kein „business as usual“ mehr leisten. Das bedeutet, dass jeder Einzelne sich aus der Komfortzone bewegen und das System aus der Vogelperspektive betrachten sollte, um Lösungen für diverse Probleme zu finden.

Wie Unternehmen konkret an die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie herangehen können, zeigt der Artikel „Gepäckkontrolle“. Am Beispiel des Taschenherstellers FOND OF BAGS wird die elementare Rolle von Werkzeugen für die Strategieentwicklung deutlich.

Präsentiert vom N-Kompass Magazin

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