Bekanntmachung von DRÄS 9 zur Änderung von DRS 17 und DRS 20

Im Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 9.4.2020 ist der Deutsche Rechnungslegungs Änderungs Standard Nr. 9 durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gem. § 342 Abs. 2 HGB bekannt gemacht worden.

DRÄS 9 setzt die Änderungen aufgrund des Gesetzes zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) in DRS 17 und DRS 20 um. Die Änderungen in DRS 17 betreffen die Aufhebung der speziell für börsennotierte Mutterunternehmen formulierten Transparenzvorgaben zur Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder. Hintergrund ist, dass diese Angaben zukünftig nicht mehr in Anhang bzw. Lagebericht des börsennotierten Unternehmens zu machen sind, sondern in einem separaten aktienrechtlichen Vergütungsbericht. Die Änderungen an DRS 20 betreffen im Wesentlichen eine Einfügung bezüglich der Inhalte der Konzernerklärung zur Unternehmensführung. Durch das ARUG II muss die Erklärung zur Unternehmensführung bzw. die Konzernerklärung zur Unternehmensführung gem. § 289f HGB bzw. § 315d HGB zukünftig einen Bezug auf die Internetseite des Unternehmens beinhalten, auf welcher der Vergütungsbericht und weitere Unterlagen öffentlich zugänglich gemacht werden.

Die Änderungen an DRS 17 und DRS 20 sind erstmals für nach dem 31.12.2020 beginnende Geschäftsjahre zu beachten. Wurde für ein vor dem 1.1.2021 beginnendes Geschäftsjahr bereits ein Vergütungsbericht nach § 162 AktG erstellt, sind sie bereits für dieses Geschäftsjahr anstelle der vorherigen Fassung der Standards zu beachten.

Hinweis: Die Bekanntmachung von DRÄS 9 im Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 9.4.2020 ist hier abrufbar.

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