Einkommensteuer: Steuerbarkeit einer zwangsweisen Grundstücksveräußerung

Aufsatz von Dr. André Jungen und Dr. Martina Köster, SteuerStud 5/2020 S. 303

Dr. André Jungen und Dr. Martina Köster kommentieren das BFH-Urteil v. 23.7.2019 - IX R 28/18, BStBl 2019 II S. 701.

Leitsatz: 
Eine Anschaffung bzw. Veräußerung i. S. des § 23 EStG liegt nicht vor, wenn der Verlust des Eigentums am Grundstück ohne maßgeblichen Einfluss des Steuerpflichtigen stattfindet.

Lernfazit:
Bei der einkommensteuerlichen Beurteilung von Immobilienverkäufen aus dem Privatvermögen wird insbesondere die Zehn-Jahres-Frist in den Fokus genommen. Oftmals ist aber vorab zu entscheiden, ob überhaupt eine Anschaffung und Veräußerung i. S. des § 23 EStG vorliegen. Für den Fall einer Entschädigung als Folge eines ungewollten Verkaufs hat der BFH nun erstmalig entschieden, dass dieser Vorgang nicht zu einem privaten Veräußerungsgeschäft führen kann.

X

Diese Website verwendet Cookies

Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung!
Cookie-Einstellungen

Cookies akzeptieren

Cookies erforderlich

Um fortfahren zu können, müssen Sie die dafür zwingend erforderlichen Cookies zulassen. Diese gewährleisten den vollen Funktionsumfang unserer Seite, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken genutzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung.