Verabschiedung von DRS 28 Segmentberichterstattung

Der HGB-Fachausschuss des DRSC hat den Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 28 Segmentberichterstattung (DRS 28) verabschiedet. Nach seiner Bekanntmachung im Bundesanzeiger ist der Standard erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31.12.2020 beginnen. Zu diesem Zeitpunkt wird der Vorgängerstandard zur Segmentberichterstattung, DRS 3, aufgehoben. Eine frühere Anwendung von DRS 28 wird empfohlen.

DRS 28 regelt die Segmentberichterstattung, um die der handelsrechtliche Konzernabschluss gem. § 297 Abs. 1 Satz 2 HGB erweitert werden kann. Der Standard folgt bei der Segmentabgrenzung, der Segmentdatenermittlung sowie der Bestimmung der anzugebenden Segmentdaten dem Management Approach und damit der internen Überwachungs- und Steuerungsstruktur der Segmente durch die Konzernleitung. Gemäß DRS 28 hat die Segmentberichterstattung zukünftig in Übereinstimmung mit den Methoden und Wertansätzen zu erfolgen, welche der internen Berichterstattung zugrunde liegen, und nicht mehr in Übereinstimmung mit den Bilanzansatz- und Bewertungsmethoden des zugrunde liegenden Konzernabschlusses. Die Bewertungsgrundlagen für die Segmentberichterstattung sind zu erläutern.

Die im Vergleich zur Entwurfsfassung des Standards (E-DRS 36) vorgenommenen inhaltlichen Änderungen betreffen eine zusätzliche Regelung zur Zusammenfassung und Erläuterung zu „Alle sonstigen Segmente“ und die Empfehlung zur Angabe von Vorjahreszahlen.

Hinweis: Die Meldung des DRSC vom 26.5.2020 ist hier abrufbar.

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