7 SEO-Tipps für den Kanzlei-Blog

Egal mit wie viel Aufwand und Expertise ein Kanzlei-Blog gestaltet sein mag: Der Großteil seiner Wirkung verpufft, wenn er neue Mandanten nicht auf Ihre Steuer-Kanzlei aufmerksam macht. Die gute Nachricht: Berücksichtigen Sie einige simple SEO-Grundlagen, schöpfen Sie das Potenzial Ihrer Blogbeiträge wesentlich besser aus. Wir geben Ihnen 7 leicht verdauliche und einfach umzusetzende SEO-Tipps für Ihren Kanzlei-Blog an die Hand.

1. Mobiloptimierung ist nicht verhandelbar

Webseiten, die nicht mobiloptimiert sind, wirken schlicht aus der Zeit gefallen. Das gilt auch für Kanzlei-Blogs – und erst recht für solche, die ihren Mandanten die Wichtigkeit der Digitalisierung näherbringen möchten. Gestalten Sie Ihren Blog daher von Anfang an im Responsive Design, sodass sich die Inhalte automatisch an das jeweilige Endgerät (Desktop-PC, Smartphone, Tablet) anpassen. Mandaten, die über Smartphones zu Ihnen finden, werden es Ihnen danken.

2. Fokus-Keywords definieren und integrieren – Darauf kommt es an

Steht das Thema für einen Blogbeitrag, kristallisiert sich meist recht schnell ein Schlagwort heraus, das den geplanten Beitrag treffend beschreibt – und in aller Regel auch von Ihren Mandanten gesucht wird. Suchmaschinenoptimierer sprechen an dieser Stelle von sogenannten „Fokus-“ oder „Haupt-Keywords“. Ist ein solches erstmal definiert (und ggf. mit einem SEO-Tool auf das Suchvolumen hin geprüft) worden, sollte dieses auch bei der Texterstellung zu einem gewissen Grad berücksichtigt werden:

  • Nutzen Sie das Fokus-Keyword in der Hauptüberschrift (h1).
  • Binden Sie das Haupt-Keyword in mindestens eine Zwischenüberschrift (h2/h3) ein.
  • Verwenden Sie das Keyword ab und an im Fließtext Ihres Beitrags.
  • Nennen Sie auch Synonyme des Fokus-Keywords.

Und noch ein letzter Hinweis: Schießen Sie bei der Einbindung des Fokus-Keywords nicht über das Ziel hinaus. Es genügt, wenn dieses sporadisch im Fließtext genutzt wird, was beim Schreiben im Regelfall ohnehin ganz natürlich geschieht. Eine allzu häufige Keyword-Nennung dagegen könnten Suchmaschinen als „Keyword-Stuffing“ identifizieren – und im Ranking entsprechend abstrafen. 

3. Interne Verlinkungen – Linktexte richtig nutzen

Interne Verlinkungen erleichtern nicht nur Mandanten die Navigation innerhalb des Kanzlei-Blogs. Sie erlauben es auch Suchmaschinen, den Inhalt der verlinkten Unterseite besser einzuschätzen. Letzteres trifft allerdings nur zu, wenn der Linktext entsprechend aussagekräftig ist. Nutzen Sie dabei möglichst kurze Keywords, die den Seiteninhalt prägnant beschreiben. Oft bietet sich das für den entsprechenden Beitrag definierte Fokus-Keyword als Linktext an.

4. Meta Daten – unscheinbar, aber wichtig

Meta Daten liefern Suchmaschinen wichtige Informationen über die Inhalte der jeweiligen Unterseite. Insbesondere Title Tag und Meta Description sind dabei von Bedeutung, denn diese bekommen die Nutzer der Suchmaschine als Titel und Beschreibungstext angezeigt. Beim Texten von Titel und Kurzbeschreibung ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn sie sind kurz. Sehr kurz. Als Richtwerte gelten 55 Zeichen für den Title Tag und 155 Zeichen für die Meta Description.

Dabei müssen diese Teaser einerseits zum Inhalt des eigentlichen Blogbeitrags passen – darauf legen auch Suchmaschinen wert. Auf der anderen Seite sollten die Text-Schnipsel aber auch zum Klicken anregen. Wer eine Unterseite Ihres Kanzlei-Blogs über die Google-Suche findet, bekommt zunächst dieses sogenannte SERP-Snippet angezeigt. Ist letzteres langweilig oder gar missverständlich, entscheiden sich (potenzielle) Mandanten vermutlich lieber für den Klick auf die Konkurrenz-Seite.

Tipp: Gestalten Sie die Meta Description so, dass die inhaltlichen Kernpunkte und Vorteile vom Leser auf einen Blick erfasst werden können. Dafür genügen auch einzelne Schlagworte, die etwa mit Sonderzeichen abgetrennt werden können. Eine Meta Description zum Thema „Steuererklärung“ könnte beispielsweise so aussehen:

Steuererklärung: Das sollten Sie wissen ✓notwendige Unterlagen ✓ geniale Steuer-Spartipps ✓ Experten-Ratschlag ᐅ Jetzt mehr erfahren – bei Kanzlei XYZ!

5. SEO-freundliche URL gestalten

Nicht nur der Text selbst, auch die Gestaltung der URL kann Einfluss auf den Ranking-Erfolg des Kanzlei-Blogs haben. Der URL-Pfad sollte dabei möglichst klar angegeben werden. Für einen Blogbeitrag ist folgende Struktur empfehlenswert: https://kanzleiname/blog/fokus-keyword. Verzichten sollten Sie innerhalb der URL möglichst auf Sonderzeichen und unnötige Informationen.

6. Die Kraft der Bilder nutzen: Tipps zum Bilder-SEO

Insbesondere bei Steuer-Formularen, Screenshots zu Steuer-Software und Co. sind erklärende Bilder für Blogbeiträge ein enormer Mehrwert. Zumal entsprechende Bilder über Suchmaschinen auch Mandanten anziehen können. Vorausgesetzt natürlich, sie sind entsprechend optimiert. Folgende Kriterien gilt es bei der Bild-Optimierung zu beachten:

  • Dateiname: Der Dateiname sollte möglichst kurz und prägnant sein. Oft bieten sich hierfür das Fokus-Keyword der Unterseite oder ein passendes Neben-Keyword an. Besteht der Dateiname aus mehreren Wörtern, sollten diese mit Bindestrichen getrennt werden.
  • Alt-Text: Sollte das Bild im Browser nicht geladen werden, wird stattdessen ein Alternativ-Text (Alt-Text) angezeigt. Dieser sollte möglichst kurz gehalten werden (sechs Wörter sind meist mehr als ausreichend) und ebenfalls passende Keywords enthalten. Nach Möglichkeit sollten sie zudem einen Eindruck davon vermitteln, was auf dem Bild gezeigt wird.
  • Bildunterschrift: Eine passende Bildunterschrift gibt nicht nur Lesern weitere Informationen an die Hand, sondern auch Suchmaschinen. Auch hier dürfen die Keywords, zu denen das Bild später gefunden werden soll, gerne integriert werden.
  • Bildgröße: Zu kleine Bilder erzielen meist schlechtere Rankings als größere Versionen. Sofern es sich anbietet, sollten daher besser größere – und gut sichtbare – Bilder in den Blogbeitrag eingebunden werden.

7. Vermeiden Sie Duplicate Content

Keine Frage, Zitate und Verweise sind bei manchen Themen nicht nur sinnvoll, sondern schlicht notwendig. Gerade Zitate, die von anderen Webseiten stammen, sollten Sie aber stets richtig kennzeichnen und nur in Maßen nutzen. Anderenfalls nehmen Google und Co. diese als „Duplicate Content“, als doppelte – bereits an anderer Stelle veröffentlichte – Inhalte, wahr. Die Aussichten auf gute Rankins tendieren in diesem Fall gegen null.

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