Neue Arbeitsfelder erschließen – durch die Digitalisierung der eigenen Kanzlei

Im Zuge der Coronakrise nimmt die Digitalisierung weiter an Fahrt auf – und droht immer mehr Unternehmen abzuhängen. Für Kanzleien mit digitalem Know-how ein gewaltiger Vorteil. Aus dem Berufsbild des klassischen Steuerberaters könnte schon bald das des Digitalisierungsberaters erwachsen.

Digitalisierung: Erst die Kanzlei. Dann die Mandanten

Steuerkanzleien, die fit für die Zukunft bleiben wollen, müssen

  • eine langfristige Strategie der digitalen Transformation entwickeln,
  • die passende Soft- und Hardware anschaffen – von digitalen Tools bis zum Smart Scanner,
  • mit Hilfe externer Digitalisierungsexperten das eigene Know-how erweitern,
  • die eigene Buchhaltung Schritt für Schritt digitalisieren,
  • die eigenen Mitarbeiter schulen,
  • Digitalisierungspotenziale erkennen und nutzen sowie
  • laufende Digitalisierungsprozesse fortwährend optimieren.

Wie eine solche Digitalisierung in der Praxis gelingen kann, haben wir bereits an anderer Stelle thematisiert. Klar ist, die Kenntnisse zur Digitalisierung der eigenen Kanzlei lassen sich nicht über Nacht aneignen. Wer das Wissen zur Implementierung digitaler Prozesse jedoch über Monate und Jahre in der Praxis erlernt hat, kann das angeeignete Know-how an eine Gruppe weitergeben, die es dringend benötigt: die eigenen Mandanten.

Als Digitalisierungsberater machen Sie Ihre Mandanten fit für die Zukunft

Dass Deutschland nicht gerade Vorreiter in Sachen Digitalisierung ist, ist kein Geheimnis. Insbesondere der Mittelstand hat teils extremen Nachholbedarf. Nicht wenige Mandanten benötigen heute weniger einen Steuerberater als einen Digitalisierungsberater. Für Kanzleien, die digital gut aufgestellt sind, eine vielversprechende Nische. Elektronische Belegführung, digitaler Zahlungsverkehr, digitale Archivierung: Es gibt etliche Felder, in denen Sie Ihren Mandanten als Digitalisierungsberater den Weg zu einem digitaleren, ressourcensparenden Prozess ebnen können – und damit ganz nebenbei die eigentliche Kerntätigkeit Ihrer Mandanten wieder in den Fokus rücken helfen.

Mühselige Überzeugungsarbeit müssen Sie dabei immer weniger leisten. Den meisten Unternehmen sind die Vorzüge der Digitalisierung mittlerweile durchaus bewusst. Oftmals hapert es schlicht am Know-how oder am Willen, sich in das Abenteuer Digitalisierung zu stürzen. Präsentiert sich der langjährige Steuerberater, zu dem ein gewachsenes Vertrauensverhältnis besteht, in diesem Zusammenhang plötzlich als Digitalisierungsberater, kommt der Stein dann doch plötzlich ganz von selbst ins Rollen.

Selbst Mandanten, die zur schrumpfenden Gruppe der Digitalisierungsskeptiker zählen, müssen sich über kurz oder lang mit dem Thema beschäftigen. Aus schierer Notwendigkeit. Immerhin fordern auch die Finanzbehörden ein zunehmendes Maß an digitalen Prozessen. Dass Daten in digitaler Form zugänglich gemacht werden müssen, ist längst gang und gäbe. Bei der Zusammenarbeit mit Behörden wiederum, ist der Versand elektronischer Rechnungen unumgänglich. Insbesondere für kleinere Unternehmen, die das Projekt Digitalisierung nicht selbst schultern können oder wollen, dürften die Dienste eines Digitalisierungsberaters daher schon bald ebenso selbstverständlich sein, wie die eines klassischen Steuerberaters.

In Digitalisierungsfragen beraten, kann nur jemand, der auch selbst digital unterwegs ist. Testen Sie aus diesem Grund das Kanzleipaket NWB PRO für 30 Tage lang kostenlos!

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