Suchmaschinenmarketing mit Google Ads: So funktioniert’s

Viele Kanzleien sind zurückhaltend, wenn es um Suchmaschinenwerbung (SEA) geht. Dabei ist diese neben der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wesentlicher Teil des Suchmaschinenmarketings (SEM). Gegenüber klassischen SEO-Maßnahmen hat SEA einen entscheidenden Vorteil: Sie kann sehr zeitnah Erfolge erzielen. Das gilt insbesondere für eine Google Ads Kampagne.

Darum kann sich Google Ads für Steuerkanzleien lohnen

Eine Google Ads Kampagne geht gleich mit drei wesentlichen Vorteilen einher:

  1. Schnelle Umsetzbarkeit: Eine Google Ads Anzeige kann problemlos innerhalb eines Tages eingerichtet werden. Im Regelfall wird sie von Google innerhalb weniger Tage freigeschalten. Ideal für Kanzleien, die kurzfristig frei gewordene Kapazitäten schnellstmöglich füllen möchten.
  2. Wenig Streuverluste: Sie können Suchergebnisse sowohl nach dem geografischen Standort Ihrer Zielgruppe als auch auf Basis von deren Interessen und demografischen Merkmalen eingrenzen. Auf diese Weise sprechen Sie vor allem die Mandanten an, die Sie auch erreichen wollen.
  3. Hohe Transparenz: Durch die Festlegung von Tagesbudgets und maximalen Preisen pro Klick auf Ihre Anzeige, ist die Abrechnung sehr transparent.

Google Ads Kampagne – die wichtigsten Schritte 

Als Kampagnentyp eignet sich für die meisten Steuerkanzleien, die klassische Suchkampagne. Hierbei wird eine kurze Textanzeige innerhalb der Suchergebnisse ausgespielt – zu zuvor definierten Begriffen den sogenannten Keywords. Beim Erstellen der entsprechenden Anzeige gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Sofern Ihnen vor allem an Mandanten in Ihrer Region gelegen ist: Legen Sie einen geografischen Standort fest. Bewerben Sie digitale Dienstleistungen, die nicht ortsgebunden sind, können Sie Ihre Anzeigen deutschlandweit ausspielen lassen.
  • Spezifizieren Sie Ihre Zielgruppe – beispielsweise auf Basis von Interessen und demografischen Merkmalen wie Alter oder Geschlecht.
  • Legen Sie den durchschnittlichen Betrag fest, den Sie pro Tag ausgeben möchten.
  • Definieren Sie Keywords (Suchwörter), zu denen Ihre Anzeige in den Ergebnisseiten der Google-Suche ausgespielt werden soll.
  • Geben Sie den maximalen Betrag an, den Sie für einen Klick auf Ihre Anzeigen bezahlen möchten – oder entscheiden Sie sich für die automatische Gebotseinstellung.
  • Heben Sie innerhalb der Textanzeige prägnant die Vorzüge Ihrer Kanzlei bzw. Ihrer Dienstleistung hervor (z.B. kostenfreies Beratungsgespräch, hohe Mandanten-Zufriedenheit, großes (Steuer)-Sparpotenzial etc.).
  • Integrieren Sie einen Call-to-Action: Fordern Sie die Leser direkt auf, mehr über Ihre Kanzlei bzw. Ihre Dienstleistung zu erfahren.
  • Verknüpfen Sie Ihre Anzeige mit einer Landingpage, die Besucher nach dem Klick auf Ihre Anzeige sehen.
  • Sofern Sie mehrere Landingpages und Keywords nutzen möchten: Fassen Sie die Keywords in sogenannten Anzeigengruppen zusammen (thematisch zusammengehörige Keywords) und ordnen Sie diese jeweils der passenden Landingpage zu.

Tipp: Google Ads lässt sich nicht nur zum Anwerben neuer Mandanten, sondern auch hervorragend für den Recruiting-Prozess nutzen.

Landingpage erstellen: Darauf müssen Sie achten

Keine Frage, eine gut gemachte Google Ads Kampagne ist wichtig, um den Erstkontakt zu potenziellen Mandanten herzustellen. Das eigentliche Feuerwerk zünden Sie allerdings erst auf Ihrer Landingpage – auf der Seite also, auf die Besucher nach dem Klick auf Ihre Anzeige geleitet werden. Hier entscheidet sich, ob aus anfänglich nur interessierten Lesern Mandanten werden.

Besonderes Augenmerk sollten Sie dabei auf folgende Punkte legen:

  • Reden Sie Klartext: Die Landingpage sollte potenziellen Mandanten sämtliche Infos zum jeweiligen Thema an die Hand geben, dabei aber so kurz wie möglich gehalten werden.
  • Starten Sie mit den wichtigsten Vorzügen der beworbenen Steuer-Dienstleistung bzw. Ihren Alleinstellungsmerkmalen als Steuerkanzlei – gerne verdichtet in Form einer kurzen Aufzählung.
  • Überschriften, Bulletpoints, Infografiken, Hervorhebungen und sonstige strukturierenden Elemente, erhöhen die Lesbarkeit des Textes – auch beim schnellen Überfliegen.
  • Nutzen Sie die innerhalb der Google Ads Anzeige verwendeten Keywords auch auf der Landingpage – insbesondere in Überschriften.
  • Die in der Anzeige versprochenen Vorzüge (beispielsweise ein kostenloses Beratungsgespräch) müssen auch auf der Landingpage auftauchen.
  • Nutzen Sie Mandantenstimmen (Empfehlungen), um Authentizität zu vermitteln und Vertrauen zu schaffen. Auch die Einbindung eines Bewertungsportals kann sich lohnen.
  • Integrieren Sie einen Call-to-Action – das kann je nach beworbenem Angebot eine direkte Kontaktmöglichkeit (Anruf/E-Mail), das Abonnement eines Kanzlei-Newsletters oder auch nur der Download einer Checkliste sein.

Selbstverständlich kann auch die Startseite als Landingpage fungieren. Das bietet sich vor allem dann an, wenn Sie keine spezielle Leistung, sondern allgemein Ihre Tätigkeit als Steuerberater bewerben wollen. Das klassische Keyword, zu dem Ihre Anzeige erscheinen soll, lautet in dem Fall: „Steuerberater Stadt/Region XYZ“.

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